Leserbriefe

Herzlichen Dank, lieber Herr Bossert…

Noch nie wurden wir für einen Brief so geehrt. Tausend Dank!

Von wegen heiteres Beruferaten
Wir wollen‘s gerne hier verraten
Wir sind leider weder noch
Wir sind wie s‘Vreneli und Base vom Land
Schätzen die Freuden im Bauernstand!
Tummeln uns im Gemüsegarten
Beobachten das Kartoffelstarten
Ob ein hennenwarmes Hühnerei
Oder im eiskalten Winter die Chriesistei
Da sind wir immer gern dabei!

Rosa und Marlene Ineichen, Rain

Zu unserer Reaktion auf Ihre wunderschöne Bio Star-Teilnahmekarte, oliv 8/2017


Bitte kein Püriertes mehr!

Mein Kompliment, meinen Dank an Frau Puebla. Endlich weiss ich, dass es ausser mir noch Menschen gibt, die «Suppe auch am liebsten mit Stückchen» essen. Diese «Mode» nervt mich nämlich. Praktisch jede Suppe, jedes Dessert muss püriert, d.h. zu Brei gemacht werden. Sind wir denn eine zahnlose Gesellschaft? Meines Erinnerns ist da die Zeitschrift «oliv« auch nicht gerade eine Ausnahme. Hingegen sind die Rezepte für diese Sternpizzen ganz toll. Sowohl das Auge als auch der Gaumen können es geniessen. Auch sonst gefällt mir die «oliv» sehr gut.

M. Häfliger, Winterthur

Zum Editorial und Rezeptteil «Zu Tisch», oliv 7/2017


Omega-3 ist nicht gleich Omega-3

… Man spricht bzw. schreibt von Omega-3 und deren Wichtigkeit und erwähnt dann die kaltgepressten Pflanzenöle als Alternative zu tierischen Fetten. Was aber in keinem Wort erwähnt wurde, ist die schwache Umwandlungsrate der pflanzlichen Öle, die alle nur die Vorstufe von DHA und EPA sind; sie enthalten pflanzliche alpha-Linolensäure und diese wird ja nur zu 5 max. 10% in langkettige Omega-3-Fette umgewandelt! Also Walnussöl ist super lecker und gesund, aber es bringt nicht wirklich etwas im Zusammenhang mit Cholesterin und auch Rapsöl nicht – mit seinen nur 9% alpha-Linolensäure!… Um Omega-3-Fette zu bekommen, braucht es entweder das maritime Fischöl, allen Veganern ein Dorn im Auge, oder die pflanzliche Alternative aus Algen. Denn so wie es hier steht, meint man, dass die angeführten Öle Omega-3 enthalten, was nur sehr beschränkt der Fall ist … Nur eine Vorstufe und die Mengen reichen keineswegs für einen wirklichen Effekt aus …

Erica Bänziger, Kochbuchautorin und Ernährungsberaterin

Zum Artikel «So senken Sie das Blutfett natürlich», oliv 7/2017


Keine B12-Supplementierung mit Chlorella

Fast alle vermeintlichen pflanzlichen Quellen von Vitamin B12 haben sich mittlerweile als Quelle für Vitamin-B12-Analoga herausgestellt (Hinweis der Redaktion: Ihre Substanzen sind dem echten Vitamin-B12 chemisch ähnlich). Speziell bei Algen liegen Ergebnisse vor, die zeigen, dass die frische Pflanze zwar echtes Vitamin B12 enthält, die getrocknete jedoch nur noch Analoga. Die pflanzlichen Prozesse beim Trocknen scheinen hier zu chemischen Reaktionen zu führen, die das Vitamin B12 zersetzen. Es wird sogar ausdrücklich davor gewarnt Algen als B12-Quelle zu nutzen, da die enthaltenen Analoga die B12-Versorgung sogar nachteilig beeinflussen.

Vitamin B12 wird von Organismen im Boden gebildet und wird von Pflanzenfressern mit der Erde aufgenommen. Suchen wir also ein natürliches Vitamin B12 sollten wir unser Gemüse gar nicht waschen. Wer sich jedoch zivilisiert nennt, wird gerne darauf verzichten und auch Vitamin B12 nicht auf Umwegen über tierische Produkte aufnehmen, sondern direkt supplementieren. Eine regelmässige Blutuntersuchung verschiedener Vitamine ist nicht nur für vegetarisch und vegan lebende Menschen empfehlenswert.

Eva Kelemen, Inhaberin und Geschäftsführerin
Eva’s Apples – vegan store & more

Zum Artikel «Gemüse aus dem Meer», oliv 3/2017


Danke! 

Riesig war meine Freude, als ich das wunderbare Buch «red hot chili» von Ihnen erhielt. Dafür bedanke ich mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen. Das «oliv» begeistert mich immer wieder, ich freue mich auf jede Ausgabe von Neuem. Herzliche Grüsse

F. Wiggenhauser, Benken
Zum Verlosungspreis aus oliv 8/2016


Die italienische Sprache beherrschen 

«Antipasti» kommen nicht, wie sie schreiben, wie der Name sagen würde, vor den Teigwaren, «pasti» ist die Mehrzahlform von «pasto» gleich «Mahlzeit». Die Mehrzahl von «pasta» heisst «paste». Danke und Gruss.

D. Ismelli-Koller, Aesch
Zum Artikel «Einmal Mittelmeer und zurück», oliv 8/2016


Macht weiter so!

Vielen Dank für Ihre (nachträgliche) ausführliche Information. Ich habe mit der Methode No Poo bereits angefangen und bin begeistert…. Ich werde Ihr Heft weiterhin mit viel Interesse lesen. Macht weiter so.

C. Ehrl, Bonaduz
Zum Artikel «Alles klar beim Haar», oliv 10/2015


Unser Trinkwasser ist nicht mehr Bio

Kompliment für Ihr aktuelles Heft und der Auseinandersetzung mit dem Thema Trinkwasser. Besonders Ihr Editorial hat mir gefallen, denn Sie erwähnen dort auch die Herausforderung, Pestizid-Rückstände aus dem Trinkwasser zu entfernen. Dies ist in der Tat eine der ganz grossen Aufgaben für die Schweizer Wasserversorgung, wie der Branchenverband, der Schweizer Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (SVGW), auch regelmässig kommuniziert. Leider sind von unseren gut 2500 Wasserversorgern nur rund 20% dem Branchenverband angeschlossen und werden in den Weiterbildungsmodulen über solche Themen informiert und sensibilisiert…
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der Wasseranalytik kann ich Ihnen sagen, dass wir heute mehrere Hundert Substanzen im Wasser finden können und nur die allerwenigsten haben dort etwas verloren. Wir Menschen machen uns so viel Gedanken über das Thema Ernährung aus biologisch angebauten Lebensmitteln und vergessen dabei völlig, dass unser Trinkwasser leider nicht mehr BIO ist. Dabei sind die (Wasser) Mengen, die wir täglich zu uns nehmen sollten, in der Masse grösser als die feste Nahrung, d.h. die Bedeutung des Wassers ist mindestens so wichtig wie die der festen Nahrung…
Im zweiten Teil des Abschnittes «Gift im Trinkwasser» wird die Situation mit den vielen Inhaltsstoffen leider völlig verharmlost, denn heute weiss man, dass Chemiecocktails, d.h. eine Mischung von den heute üblichen Spurenstoffen im Wasser (Pestizid- und Medikamentenrückstände, Schwermetalle und Hormone) eine klar toxische Wirkung haben, auch wenn die Einzelsubstanzen in scheinbar harmlosen Konzentrationen vorliegen... Für uns Humantoxikologen bedeutet  dies, dass die Risikobewertung von Chemikalien in unserer Umwelt und in der Nahrung überprüft und auf eine andere Stufe gestellt werden muss.

O. Kaube, Oberuzwil
Zum Artikel «Quelle des Lebens», oliv 7/2016


Heu statt Kraftfutter

...Für die Hirnentwicklung ist Milch auf jeden Fall gesünder als Sojaprodukte… Und die Umweltbelastung durch die Kühe liesse sich wesentlich reduzieren, wenn man sie mit Gras und Heu füttern würde, anstatt mit Silage und Kraftfutter. Die Milch dürfte dafür ruhig mehr kosten!

M. Beglinger, Rodersdorf
Zum Artikel «Milch in aller Munde», oliv 6/2016


Wo bleibt die Ethik?

… Im oliv schreiben Sie, dass Milch die Schweizer Seele vieler berühren wird und erzählen nur einen ganz, ganz kleinen Teil von dieser sehr üblen Geschichte… Durch verschiedene Faktoren auf dem Bauernhof begünstigt, erhalten die meisten Kälbchen schon in den ersten Lebenswochen Antibiotika. Und nach den ersten zwei Wochen kommen diese Kälberkinder in kleine Kunststoffiglus und werden später in Gruppen gehalten, bis sie geschlechtsreif sind und ihr Leben als sogenannte Milchkühe den gleichen, unendlich traurigen Lauf wie der ihrer Mütter nimmt. Da stellt sich schon ganz ernsthaft die Frage: Haben Menschen das Recht, Tiere auf solch grausame Weise auszubeuten und zu töten? Nur, weil damit jeder Tropfen Milch von uns Menschen genutzt werden kann? Wo bleibt hier unsere Verantwortung und die Ethik?

R. Kuhn, Winterthur
Zum Artikel «Milch in aller Munde», oliv 6/2016


Mehr Saisonalität bei der Rezeptauswahl!

guten Tag,

Ihre Zeitschrift nehme ich von Zeit zu Zeit in meinem Bio- Laden in Männedorf. Naturnah zu leben liegt mir am Herzen. Umso mehr geriet mir das Rezept auf Seite 28 in der Nummer 2/ 2016 in den falschen Hals: Kirschtomaten im Februar? Backofen 15 Min. auf 250° wegen den paar Tomaten? Da erwarte ich schon etwas mehr Umweltbewusstsein!!!

herzlicher Gruss Susanne Sourlier

Antwort der Redaktion

Liebe Frau Sourlier

Besten Dank für Ihre Rückmeldung.

Das von Ihnen beanstandete Rezept auf den veganen Seiten wurde uns von Rapunzel zur Verfügung gestellt. Manche Firmen nutzen die veganen Seiten in oliv, um Rezepte mit ausgewählten Produkten ihrer Firma zu präsentieren. In so einem Fall ist für uns in der Regel keine redaktionelle Einflussnahme möglich. Bei den von der Redaktion ausgewählten Rezepten in der Rubrik «zu Tisch» achten wir jeweils sehr wohl auf die Saisonalität der benötigten
Zutaten. Allerdings lässt es sich auch dort nicht ganz immer konsequent durchsetzen. Bei den Rezepten und Fotos greifen wir als Gratiszeitschrift auf Inhalte von Kochbüchern zurück, die uns die Verlage bei Neuerscheinungen kostenlos zur Verfügung stellen. Manchmal gibt es Zutaten, die nur in geringer Menge als Dekoration oder ähnliches verwendet werden (und auf den Fotos abgebildet werden), auf die man gut verzichten kann, ohne das Rezept umzustellen. In so einem Fall müssen auch wir ab und zu ein Auge zudrücken.  

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und dass Sie «oliv» auch weiterhin mit Freude lesen!

Ihr oliv-Team


Sehr geehrtes Redaktionsteam

Ich bedanke mich recht herzlich für den Gratis-Eintritt zum Slow Food Market in Bern! Ich habe mich riesig gefreut über den Gewinn. Dann kann ich gleichzeitig auch noch danke sagen für die tolle oliv Zeitschrift, wo ich immer wieder tolle Tipps, Rezepte und Neuigkeiten erfahre!!!

Nochmals Danke und herzliche Grüsse
U.R. aus Liestal