Schreiben Sie uns!
Teilen Sie uns mit, was Sie bewegt – wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen.

Leserbriefe

Thailändische Gerichte

Ich freue mich stets über ein neues oliv-Magazin und lese sehr gerne die spannenden Berichte.

Mir ist bei der September-Ausgabe ein kleiner Fehler aufgefallen, den ich kurz mitteilen möchte: Im Bericht über die Zwiebeln wird in der Bildunterschrift zu einem Foto das thailändische Gericht Yum Pla Kapong genannt, beschrieben wird jedoch das Zwiebel-Gericht Yum Hua Hom. Zwiebel heisst auf thailändisch Hua Hom; Pla Kapong heisst hingegen Konservenfisch, daraus ergibt sich ein Salat mit Sardinen oder Makrele aus der Dose – die Zwiebel spielt da (leider) keine Hauptrolle. Ich besuche momentan einen Thai-Sprachkurs, nur darum ist mir das aufgefallen und ich dachte, es könnte interessant für Sie und die Leserinnen und Leser sein.

Herzliche Grüsse,
Palmira Biasi

Zum Artikel «Zwiebeln», oliv-Ausgabe September 2026

Liebes oliv-Team

Voller Interesse lese ich schon seit Jahren ihre Zeitschrift. Habe schon manchen Tipp daraus erhalten.
Aber bei einigen Themen seit ihr ein bisschen «alte Schule».

Man weiss mittlerweile, dass jeglicher Milchkonsum schlecht ist für Knochen und Gelenke. Die Milchlobby bewirbt das natürlich immer noch stark.
Was stimmt, aus der Sicht der Tierhaltung, MuKa ist Tiergerechter und gesünder.

Auch kann ich nicht hinter Bio Produkten stehen, welche auf Ausbeutung des Tieres beruhen. Und das ist leider immer der Fall. Natürlich ist die auf der Alp entstandene Milch etwas, dass schon seit Jahrhunderten Tradition hat und früher war das auch absolut überlebenswichtig für die Menschen. Aber wir leben heute in einer Zeit, wo wir uns pflanzlich ernähren können und müssen.

Anna Bamert

Wasser ist Leben

Etwas enttäuscht über den Artikel «Wasser. Luxus pur» im oliv 08/26 bin ich schon …

Ich war Mitinitiantin der Wasser-Initiative, die im Jahr 2021 für das Schweizer Volk zur Abstimmung kam. Diese wurde privat mit viel Herzblut erarbeitet. Uns ging es um die ganze Schöpfung, um unsere Mutter Erde, die Tiere, die Naturwesen, um den gesamten gigantischen Kosmos. Viele Menschen wissen, dass unendlich viele Lebewesen und Mikroben, die fast unsichtbaren Mithelfer, alleine in einer kleinen Schaufel Erde Leben; doch diese können nur ohne chemischen Dünger sowie Schädlings – und Bekämpfungsmittel überleben, sonst sterben sie.

Ziel der Initiative damals war es, staatliche Fehlanreize zu verhindern. Sie hätte den Bauern durch grosszügige Bezahlung von Steuergeld-Subventionen die Möglichkeit gegeben, innert acht Jahren pestizidfrei anzupflanzen und einen Tierbestand zu erreichen, der mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter hätte ernährt werden können – denn nur so können die Nährstoffkreisläufe geschlossen werden. Auch die landwirtschaftliche Forschung, Beratung, Ausbildung für die Bauern sowie Investitionshilfen wären grosszügig unterstützt worden, damit die neuen Auflagen berücksichtigt würden und dadurch nachhaltige, umwelt- und trinkwasserfreundliche Lebensmittel hätten wachsen können. Denn, so unsere Überzeugung: Durch unser Konsumverhalten allein, können wir eine ökologische Landwirtschaft kaum erreichen. Dazu braucht es auch die Umlenkung der Steuer-Milliarden.

Wir forderten damals keine Verbote; wir forderten nur, was uns schon seit der Agrarreform 1996 vom Bund versprochen wird und als Gesellschaftsvertrag gilt: «Die Steuerzahler unterstützen die Landwirtschaft mit Direktzahlungen und im Gegenzug verpflichten sich die Landwirte, umweltgerecht und nachhaltig zu produzieren.» Und das Gewässerschutzgesetz besagt gemäss Art. 6, Grundsatz: «Es ist untersagt, Stoffe, die Wasser verunreinigen können, mittelbar oder unmittelbar in ein Gewässer einzubringen oder sie versickern zu lassen.»

Extrem fanden wir deshalb nicht unsere Forderungen. Vielmehr schockierten uns die Zahlen, die das Bafu (Bundesamt für Umweltschutz) und andere Quellen liefern:
– in der Schweiz werden pro Jahr 2,7kg pro Hektare, das sind über 2000 Tonnen Pestizide eingesetzt. Die Folge: Mehr als eine Million Schweizerinnen und Schweizer trinken pestizidbelastetes Trinkwasser, das nicht den gesetzlichen Vorschriften entspricht.
– Überhöhte Nutztierbestände produzieren 23 Mio. Tonnen Gülle und Mist. (Mist aus der Schweiz wird bis nach Norddeutschland exportiert!)
Zuviel Gülle belastet auch unsere Seen. Seit Jahrzehnten werden Baldegger-, Hallwiler-, Sempacher- und Greifensee künstlich belüftet, finanziert mit unseren Steuergeldern. Und auch für den Zugersee gibt es Bestrebungen, ihn künstlich zu belüften.
– 42 Tonnen Antibiotika werden hierzulande jährlich eingesetzt.
Durch diesen übermässigen Einsatz haben sich antibiotikaresistente Bakterien gebildet. Diese werden von der eidgenössischen Fachkommission für biologische Sicherheit zur grössten Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz erklärt.
– Die Schweizer Biodiversität ist durch den Einsatz von Pestiziden, sowie der überschüssigen Gülle zusammengebrochen.
– Über eine Million Tonnen Futtermittel werden importiert, um unsere überhöhten Nutztierbestände zu ernähren. Dafür brauchen wir im Ausland Ackerflächen, die so gross sind wie alle Ackerflächen im Inland zusammen. Zudem werden auch Urwälder, die Lunge der Erde, dafür gerodet.
– Wir subventionieren unsere eigene Wasserverschmutzung mit 3500 CHF pro Hektare Ackerland. Jedes Jahr geben Bund und Kantone über 3 Milliarden Franken Steuergelder aus, um diese schädliche Form der Landwirtschaft zu fördern oder künstlich am Leben zu erhalten. Schätzungen gehen davon aus, dass die in Landwirtschaft eingesetzten Hilfsstoffe Umwelt- und Gesundheitsschäden in Grössenordnung von mehreren Milliarden CHF jährlich verursachen.
– Über 62 Millionen sog. Nutztiere werden in der Schweiz pro Jahr geschlachtet. Um den Fleischhunger der Schweizer zu stillen, kommen nochmals so viele Tiere aus dem Ausland hinzu. Für 1 Kilogramm Rindfleisch braucht es rund 15 400 Liter Wasser, für 1 Kilogramm Weizen 60 Liter. Auf einem Grundstück für 1kg Fleisch könnte man 193 kg Gemüse oder 160 kg Kartoffeln anpflanzen.
– 500 000 ha Ackerland und 320 000 ha Weideland werden verschwendet, um den Food Waste der Schweiz ( 2,8 Mio. t ) zu produzieren! Weniger Food Waste würde bedeuten, dass weniger importiert werden müsste.
Wenn man an das Leid von Mutter Erde, der Tiere und an die 895 Milliarden Menschen, die hungern denkt, sowie an die 43 000 Kinder, die laut UNO jeden Tag verhungern, kann man all dies nicht rechtfertigen.
Weil der Grossteil der Schweizer Bevölkerung leider nie so richtig informiert wird, wurde die Initiative damals abgelehnt. Am 27. September 2026 haben wir es erneut in der Hand, die Weichen für eine umweltfreundliche Landwirtschaft und für gesunde Lebensmittel zu stellen. Dann kann das Schweizer Volk über die Initiative für eine sichere Ernährung abstimmen. Sagen Sie Ja zur Initiative für eine sichere Ernährung und für eine saubere Schweiz!

Mit freundlichen Grüssen

Ruth K. (Name der Redaktion bekannt)
Zum Artikel «Wasser», oliv-Ausgabe August 2026

Trinkwasser

Guten Tag, ich habe Ihren Bericht über das Wasser gelesen.

Ich habe mich eine Weile mit dem Thema befasst und glaube das unser Trinkwasser in der Schweiz nicht mehr in allen Regionen i.O. ist, bei uns gab es in der Regionalzeitung einen Artikel, dass die Grenzwerte überschritten sind in unserer Region. Auch kann ich aus meiner Praxis von einer Patientin berichten welche nach der Installation eines Wasserfilters keine Hautprobleme mehr hat.

Der Artikel gibt Lesern das Gefühl, dass Trinkwasser ohne bedenken konsumieren zu können und dass ist meiner Meinung nach einfach nicht mehr so. Es nimmt auch den Druck als Gesellschaft handeln zu müssen, den Umgang mit Chemikalien, Pestiziden zu hinterfragen.

Ich finde es schade, dass ein Heft welches die Biolandwirdschaft, Nachhaltigkeit durch den Konsum von solchen Lebensmitteln fördern möchte (nehme ich mal an) dass Thema nicht kritischer erforscht, ev. auch aufzeigt, was für Wasserfilteroptionen usw. es gibt.

Das war eine Meinung einer in einem öffentlichen Amt arbeitenden Person, ich finde dies sehr einseitig und denke da hätte es wohl noch andere Ansichten gegeben.

Liebe Grüsse,
Silvia Vogt

Zum Artikel «Wasser», oliv-Ausgabe August 2026

Zustand des Wassers

Guten Tag

Im Artikel zum Thema Wasser in der aktuellen Ausgabe, habe ich die Erwähnung des vierten Zustands des Wassers vermisst – das geordnete oder strukturierte Wasser. Es gibt viele interessante Videos dazu von Prof. Gerhard Pollack auf YouTube.

Zum Thema Wasser gibt es auch eine interessante Veranstaltung – das Wasser Symposium in Andermatt am 21./22. November. Organisiert vom Verein Gotthard-Connects:
www.gotthard-connects.ch/world-water-connection

Mit freundlichen Grüssen

Jadwiga Couédic, Zürich

Zum Artikel «Wasser», oliv-Ausgabe August 2026

Sommertraum

Lieber Herr Kellenberger

eigentlich reichen Worte nicht, doch ich versuch es dennoch …

Für den tief beseelten, wunderschönen, poesievollen Sommertraum, liebevoll berührend zum Mitträumen, dankt Ihnen die ganze Schöpfung mit Liebe und auch ich von ganzem Herzen.
Ruth Kuhn

Zur Kolumne «Weltenwanderer» in der oliv-Zeitschrift

Werte RedaktorInnen

Trink- sowie Mineralwasser soll prinzipiell in jener Region konsumiert werden, wo es gewonnen wird.

Dass jede Pizzeria hierzulande San Pellegrino anbietet, welches bezüglich Fremdstoff-Gehalt (z. B. Nitrat) auch schon schlecht abgeschnitten hat, ist eigentlich bedenklich.

Und: Wasser hunderte Kilometer und durch Alpentunnels mit Camions zu karren – und dann erst noch in Glasflaschen-, ist ökologisch (und auch wirtschaftlich) gesehen ein Stumpfsinn. Aber leider ist dies bei lauretana aus dem Piemont auch der Fall. Somit widerspricht die Werbung den biopartner-Grundsätzen, welche doch hoffentlich als Ziel haben, Mensch und Umwelt respektvoll und umweltbewusst zu behandeln.
Und ob Wasser mit derart wenig Mineralstoffen gesund sein soll, steht auf einem anderen Blatt. Es ist ja beinahe Dest.-Wasser, wovon alle Fachleute abraten, es zu konsumieren.

Im übrigen gefällt mir Ihr Magazin sehr, z. B. die Rubriken «Gut zu wissen», Fokus und die Umwelt-Themata sowie jeweils die Portraits diverser Betriebe.

Freundliche Grüsse

Ueli Krasser

Zum Artikel «Wasser», oliv-Ausgabe August 2026

Leserbrief Wasser-Werbung

Sehr geehrtes Redaktions-Team

ich habe mich gefreut über die Leserbriefe betreffend Wasser. Nur, da schreibt Herr U. Krasser: «Wasser hunderte Kilometer und durch Alpentunnels mit Camions zu karren – und dann erst noch in Glasflaschen-, ist ökologisch (und auch wirtschaftlich) gesehen ein Stumpfsinn.» Aber leider sei dies bei Lauretana aus dem Piemont auch der Fall. Somit widerspreche die Lauretana-Werbung den Biopartner-Grundsätzen, «welche doch hoffentlich als Ziel haben, Mensch und Umwelt respektvoll und umweltbewusst zu behandeln».
Lauretana ist ein ganz besonderes Wasser. Es entspringt einer artesischen Quelle. Eine artesische Quelle kommt alleine, ohne jede Bohrung, als ein reifes, lebendiges Wasser aus der Erde empor. Es ist so wertvoll, dass man es nur in Glas abfüllen sollte, durch Plastik würde es massiv entwertet. Es entstünde eine Struktur zerrstörende Dissonanz, die sich negativ auf unseren Körper auswirkt. Dazu gibt es einen informativen Dokumentarfilm – «Der Plastik Planet» - aus dem Jahr 2005, von Regisseur Werner Boote.

Lauretana ist als das mineralärmste Wasser, das gesündeste und das «leichteste» Wasser Europas. Übrigens: Laut Biophysikern können die Mineralien aus dem Wasser gar nicht verstoffwechselt werden.

Mit lieben Grüssen

Ruth K. (Name der Red. bekannt)

Trink- und Mineralwasser

Werte RedaktorInnen

Trink- sowie Mineralwasser soll prinzipiell in jener Region konsumiert werden, wo es gewonnen wird. Dass jede Pizzeria hierzulande San Pellegrino anbietet, welches bezüglich Fremdstoff-Gehalt (z.B. Nitrat) auch schon schlecht abgeschnitten hat, ist eigentlich bedenklich.
Und: Wasser hunderte Kilometer und durch Alpentunnels mit Camions zu karren – und dann erst noch in Glasflaschen-, ist ökologisch (und auch wirtschaftlich) gesehen ein Stumpfsinn. Aber leider ist dies bei lauretana aus dem Piemont auch der Fall. Somit widerspricht die Werbung den biopartner-Grundsätzen, welche doch hoffentlich als Ziel haben, Mensch und Umwelt respektvoll und umweltbewusst zu behandeln.

Und ob Wasser mit derart wenig Mineralstoffen gesund sein soll, steht auf einem anderen Blatt. Es ist ja beinahe Dest.-Wasser, wovon alle Fachleute abraten, es zu konsumieren.

Im übrigen gefällt mir Ihr Magazin sehr, z.B. die Rubriken «Gut zu wissen», Fokus und die Umwelt-Themata sowie jeweils die Portraits diverser Betriebe.

Freundliche Grüsse

Ueli Krasser, Dipl. Lebensmittel-ing. ETH a.D., (ZG)

Tierwohl?

Sie schreiben im Artikel über den Ueli-Hof (oliv vom 05/26), dass es dort von der Haltung über die Schlachtung bis hin zur Verarbeitung auch um «konsequentes Tierwohl» geht. Und einige Seiten weiter in einem Bericht über einen Bio-Hof im Jura, dessen Tiere ebenfalls geschlachtet werden, sprechen Sie von «Balance von Ethik und Ökonomie.»

Liebe Redaktion – auch wenn die Haltung in manchen Betrieben tierfreundlicher ist, beim Schlachten von Tieren kann es sich meiner Meinung nach niemals um Tierwohl handeln. Tieren vorzeitig und unnötig das Leben zu nehmen, ist auch kaum ethisch. Vor allem heutzutage, mit den vielen Alternativen.
Ansonsten eine tolle Zeitschrift.

Freundliche Grüsse

Jadwiga Couédic, Zürich

Zur Publi-Reportage von Biopartner Schweiz, oliv-Ausgabe Mai 2026

Clisché: Schweizer Alpen mit friedlich grasenden Kühen

Sehr geehrtes Team der Redaktion oliv

in mir verkrampft sich immer der Solarplexus, wenn ich höre, mit welcher Selbstverständlichkeit fühlende Wesen uns Menschen zu dienen haben. Ist hier nicht etwas schief gegangen?
12000 Jahre soll es her sein, seitdem die ersten Menschen sesshaft geworden sind. Mit dem Anbau von Getreide konnten sie Nahrungsengpässe überbrücken und auch gezähmtes Vieh füttern. Es war die Kuh, die uns dazu verholfen hatte. Und was geben wir der Kuh dafür zurück? Was ist denn wirklich ethisch, fragt mein Gewissen?

Leben wir Menschen nicht immer zwischen Findung und Entscheidung? Vielleicht ein bisschen: Wenn Sie über die Mutter-Kalb-Haltung schreibt, ist das eine Verbesserung für die Kühe und ihre Jungen. Doch ist es wirklich ethisch? Aus meiner Sicht nicht.

Markus Kellenberger beschreibt ganz feinsinnig in der Kolumne derselben Ausgabe: Das Leben sei für ihn Immer irgendwo zwischen festem Tritt und leichtem Schweben - und manchmal ist es sogar ein Balanceakt. Darin liegt die Magie des Lebens und der Liebe – und vielleicht auch das Geheimnis der Ewigkeit.

Mit lieben Grüssen,
Ruth K. (Name der Red. bekannt)

Zum Artikel «Milch», oliv-Ausgabe September 2026

Ei und vegane Creme – das passt nicht

Gerne lese ich Ihre Zeitschrift, die im Bio-Laden stets zum Mitnehmen aufliegt. Spannend fand ich den «Fokus» im Dezemberheft mit den gluschtigen Fotos von Gugelhopf und Früchtebrot – schade fehlt das Rezept zum Nachbacken. Aber dann gibt es doch noch ein Rezept: … Apfel-Cupcakes, sogar mit veganen Zutaten, wie im Untertitel «… luftig-leichte Creme aus veganem Frischkäse…» erwähnt wird. Enttäuscht war ich, als ich beim Weiterlesen auf die «zimmerwarmen Eier» gestossen bin. Warum Eier, wenn doch bei allen anderen Zutaten – Butter, Pflanzendrink, Pflanzenöl, Creme, Frischkäse – die vegane Variante gewählt wird?
Ich meine – entweder oder, oder?

Beste Grüsse
Marguerite Sutter, per E-Mail

Zum Rezept «Apfel-Cupcakes», oliv-Ausgabe Dezember 2025

«Ohne Alkohol lebt es sich sehr viel besser»

Mit grossem Interesse habe ich den Artikel über Alkohol und dessen Abhängigkeitspotenzial gelesen. Ich bin 56 Jahre jung und war einige Jahre alkoholabhängig. Zwar habe ich nicht bei der Arbeit getrunken, erst am Abend. An meinen freien Tagen kamen am Schluss aber bis zu drei Flaschen Wein zusammen. Bis ich eines Tages von meinem Hausarzt zur Leberpunktion angemeldet wurde. Das war alles andere als angenehm. Und das Resultat war erschreckend!

Trotzdem hatte ich auch nach dem Bericht noch nicht richtig die Augen geöffnet und trank weiter. Erst nach meinem nächsten Besuch beim Hausarzt realisierte ich den Ernst der Lage. Er sagte, dass ich an einer Leberzirrhose sterben werde, wenn ich nicht sofort zu trinken aufhören würde. Naja, er sagte nicht «sterben». Er sagte «verrecken». Das hat mir schlagartig die Augen geöffnet. Von heute auf morgen habe ich aufgehört zu trinken. Seit bald einem Jahr habe ich keinen Tropfen mehr getrunken – ohne Entzugserscheinungen, Medikamente oder Therapie. Mein Hausarzt hat mir sehr ans Herzen gelegt, auch auf alkoholfrei Getränke wie Bier oder Sekt zu verzichten. Denn das Hirn eines trockenen Alkoholikers signalisiert sonst: «Oh, das schmeckt wie früher, warum nicht ein Prosecco mit Alkohol?» Doch genau das ist das gefährliche an der Sucht: Nur ein Gläschen und schon ist man wieder in Teufels Küche!

Dabei lebt es sich ohne Alkohol sehr viel besser ??

Frau P. S. (Name der Red. bekannt)

Zum Artikel «Alkoholfrei», oliv-Ausgabe Januar 2026

Faszination Moos

Danke für Ihren Bericht über Moos! Unverzichtbar zum Thema ist das Buch «Das Sammeln von Moos: Eine Geschichte von Natur und Kultur» von Robin Wall Kimmerer.
Ursula Freimüller

Zum Artikel «Alkoholfrei», oliv-Ausgabe Januar 2026

Bauchgefühl und gesunder Menschenverstand wird ausgeblendet

Bereits 1538 lehrte Paracelsus: «Dosis sola facit venenum», übersetzt «Die Dosis macht das Gift». Diese weise Erkenntnis, in Begleitung mit einer kritischen Selbstreflektion des eigenen Lebensstils, scheint bei vielen Meschen vergessen zu sein. Ist es nicht logisch, dass unser Organismus... bei einer Überdosis oder bei Mangel reagiert? Ob Bodenlebewesen, Pflanzen, Tiere oder Menschen: zu viel oder zu wenig Salz, Wasser, Zucker, Sonne, Pestizide, Mikroplastik, oder eben Alkohol: irgendwann «überläuft das Fass» und macht krank.

Obwohl aktuell beim Menschen die meisten Krankheiten mit einer Überdosis Zucker im Zusammenhang stehen, wird von der WHO der Alkohol als «das Böse» dargestellt. Jeder Schluck Alkohol soll krank machen… Dabei wird medial oft nicht mal unterschieden, ob dieser Schluck in Form von Bier, Wein oder Spirituosen zu sich genommen wird. Dass die Metastudie von 2023, auf die sich die WHO bezieht, durch verschiedene Abstinenzlerbewegungen finanziert wurde, verschweigt sie. Ebenso, dass Movendi International – eine Anti-Alkohol-Lobbystenorganisation – die WHO beim Thema Alkohol berät. Christian Seiler vom Magazin des Tages Anzeigers, hat zu diesem Thema einen wirklich lesenswerten Artikel geschrieben: «Ist Alkohol gut oder schlecht für Sie? Beides» (https://shorturl.at/KIKzZ).

Mir ist klar, dass Frau Gasser vom Blauen Kreuz die WHO-Empfehlung gerne zitiert. Sie ist ja auch unmissverständlich, was leider zum Überreagieren anregt. Wie aber Christian Seilers Recherchen belegen, ist die Empfehlung nicht unabhängig verfasst und zu eindimensional. Wer gesund alt werden möchte, braucht nicht nur robuste Gene, Bewegung, lokale frisch zubereitete Lebensmittel (wenn möglich Bio), sondern eben auch viele inspirierende soziale und kulturelle Kontakte.

Und da kommt für mich das «Gläschen Rotwein» ins Spiel: Es gibt doch nichts Schöneres und Entspannenderes, als nach einem erfüllenden Arbeitstag ein feines Glas PIWI-Rotwein im Kreise der Familie oder von Freunden zu geniessen! Aber eben, alles mit Mass.

Roland Lenz, Uesslingen (TG)

Zum Artikel «Alkoholfrei», oliv-Ausgabe Januar 2026

Zuckerbombe

Ich habe zum Rezept «Apfel-Cupcakes» folgendes zu bemerken:
Als Zeitschrift, welche sich dem gesunden Lebensstil und der gesunden Ernährung widmet, sollten Sie sich auch die Rezepte etwas besser anschauen. So weist dieses genannte einen hohen Anteil an Zucker aus:
– Füllung: 125 g «hellbrauner» Zucker*
– Cakes: 100 g Kristallzucker und 100 g «hellbrauner» Zucker
– Creme: 90 g Puderzucker
– Total: 415 g Zucker!

*Vom Fruchtzucker sowie dem Zucker im Pflanzendrink und jenem in der «Vanillepaste» oder der veganen Creme ganz zu schweigen.
Die Bezeichnung «hellbrauner» Zucker ist ein Witz – denn dieser ist vom Nährwert her nicht viel besser als der weisse Kristallzucker, wurde er doch nach dem Raffinieren in einem technischen Verfahren «caramelisiert», um ihm die hellbraune – oder je nach dem auch etwas dunklere Farbe – zu geben. Als solche «Kundentäuschung» mit dem Stempel «gesunder» Zucker wird er dann auf die breite Masse der Konsumenten losgelassen. Es spielt aber keine Rolle, ob man für das Rezept von Anfang an 200 g resp. 125 g weissen oder hellbraunen Zucker nimmt – es gibt weder geschmacklich noch farblich oder qualitativ einen Unterschied. «Revolutionär» wäre das Rezept, wenn mit anderen Zuckerarten gesüsst würde. Der Zucker im Rezept widerspricht auch dem Wert der feinen veganen Zutaten. Sie werden durch den banalen, ordinären Zucker geradezu degradiert.

Susanne M. Weyermann, Dornach

Zum Rezept «Apfel-Cupcake», oliv-Ausgabe Dezember 2025
BrandingEnergiemanagement PhotovoltaikanlageAgentur für KI-OptimierungIT Security LuzernZahnarzt in Affoltern am AlbisCreanetPhotovoltaik FassadePhotovoltaikanlage, SolartechnikPraxisstellen für Ärztinnen und Ärzte finden & inserierenMPA Stellen Schweiz – passende Jobs im medizinischen UmfeldWebdesign SurseeReinholf Frei AG - homeBüroplanung ZürichHofstetter PlattenbelägeSchaller AG - Gelaender, Treppen & StahlbauHolzbau Wohnungsbau Öffentliches Bauen Holzbau Holzbau Innenausbau Holzbau FassadenbauAG Mantel kaufen